ge­lo­ben

Wortart INFO
schwaches Verb
Gebrauch INFO
gehoben
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
ge|lo|ben
Beispiele
jemandem etwas geloben (versprechen); D 140: das Gelobte Land (biblisch)

Bedeutungen (2)

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  1. feierlich versprechen
    Beispiele
    • [jemandem] Gehorsam, Besserung geloben
    • sich [gegenseitig]/(gehoben:) einander Treue geloben
    • er gelobte, sie nie zu verlassen
  2. sich etwas fest vornehmen
    Grammatik
    sich geloben
    Beispiel
    • ich habe mir gelobt, ein anderer Mensch zu werden

Synonyme zu geloben

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  • auf seinen Eid nehmen, beeiden, beteuern, Brief und Siegel geben, bürgen für, die/seine Hand ins Feuer legen, die Hand darauf geben, die Versicherung geben, [feierlich] versprechen/zusagen/zusichern, [hoch und heilig] versichern, schwören, sein Wort geben, sich verbürgen, sich verpflichten, zuschwören; (gehoben) beeidigen; (emotional) tausend Eide schwören
  • beschließen, einen Beschluss/Entschluss/Vorsatz fassen, sich entscheiden, sich entschließen, sich [fest] vornehmen, sich in den Kopf setzen, vorhaben; (veraltet) resolvieren

Herkunft

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mittelhochdeutsch geloben, althochdeutsch gilobōn, zu loben

Grammatik

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schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Präsens

IndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich gelobeich gelobe
du gelobstdu gelobest gelob, gelobe!
er/sie/es gelobter/sie/es gelobe
Pluralwir gelobenwir geloben
ihr gelobtihr gelobet gelobt!
sie gelobensie geloben

Präteritum

IndikativKonjunktiv II
Singularich gelobteich gelobte
du gelobtestdu gelobtest
er/sie/es gelobteer/sie/es gelobte
Pluralwir gelobtenwir gelobten
ihr gelobtetihr gelobtet
sie gelobtensie gelobten
Partizip I gelobend
Partizip II gelobt
Infinitiv mit zu zu geloben

Aussprache

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Betonung
geloben
Lautschrift
[ɡəˈloːbn̩]

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