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bor­gen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: bor|gen

Bedeutungsübersicht

  1. leihen
  2. leihen

Synonyme zu borgen

Aussprache

Betonung: bọrgen 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch borgen, althochdeutsch bor[a]gēn, ursprünglich = auf etwas achthaben, jemanden verschonen (mit einer Zahlungsforderung)

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich borgeich borge 
 du borgstdu borgest borg, borge!
 er/sie/es borgter/sie/es borge 
Pluralwir borgenwir borgen 
 ihr borgtihr borget
 sie borgensie borgen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich borgteich borgte
 du borgtestdu borgtest
 er/sie/es borgteer/sie/es borgte
Pluralwir borgtenwir borgten
 ihr borgtetihr borgtet
 sie borgtensie borgten
Partizip I borgend
Partizip II geborgt
Infinitiv mit zu zu borgen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. leihen (1)

    Beispiele

    • jemandem Geld, ein Buch borgen
    • <auch ohne Akkusativ-Objekt>: er borgt nicht gern
  2. leihen (2)

    Beispiele

    • ich habe [mir] bei ihr/von ihr ein Buch/das Geld für die Reise geborgt
    • er hat den Frack nur geborgt

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    Borgen bringt Sorgen

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