Weib, das

Wortart:
Substantiv, Neutrum
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
Weib
Lautschrift
[vaɪ̯p]

Besonderer Hinweis

Im Abschnitt „Bedeutung“ finden Sie einen besonderen Hinweis zum Gebrauch dieses Wortes.

Rechtschreibung

Worttrennung
Weib

Bedeutungen (2)

    1. Frau (1) als Geschlechtswesen im Unterschied zum Mann
      Gebrauch
      veraltend
      Beispiele
      • ein schönes, prächtiges, stolzes, böses, tugendhaftes, zartes, schwaches Weib
      • zum Weib erwachen, heranwachsen
      💡

      Besonderer Hinweis

      Im modernen Sprachgebrauch gilt die Bezeichnung Weib zunehmend als diskriminierend.

    2. [junge] Frau (1) als Gegenstand sexueller Begierde, als [potenzielle] Geschlechtspartnerin
      Gebrauch
      umgangssprachlich, auch abwertend
      Beispiele
      • ein rassiges, tolles, scharfes, geiles, nacktes Weib
      • er hat nichts als Weiber im Kopf
      • hinter den Weibern her sein
    3. unangenehme weibliche Person, Frau
      Gebrauch
      abwertend
      Beispiele
      • ein versoffenes, schlampiges, aufgedonnertes, intrigantes, hysterisches, tratschsüchtiges Weib
      • ich kann dieses Weib nicht mehr sehen, ertragen
      • (als Schimpfwort) blödes Weib!
  1. Gebrauch
    veraltet, noch scherzhaft oder ironisch
    Beispiele
    • mein geliebtes Weib
    • er begehrte, nahm sie zum Weib[e]
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • Weib und Kind (scherzhaft: Ehefrau und Kind[er]: er hat für Weib und Kind zu sorgen)

Herkunft

mittelhochdeutsch wīp, althochdeutsch wīb, Herkunft ungeklärt, vielleicht eigentlich = die umhüllte Braut oder die sich hin und her bewegende, geschäftige (Haus)frau

Grammatik

das Weib; Genitiv: des Weib[e]s, Plural: die Weiber

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