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Schlamm, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Schlamm

Bedeutungsübersicht

  1. feuchter, breiiger Schmutz; schmierige, aufgeweichte Erde
  2. weiche, schmierige Ablagerung aus Sand, Erde und organischen Stoffen am Grund von Gewässern

Synonyme zu Schlamm

Brei, Matsch, Morast, Patsch, Schlick, Sumpf; (umgangssprachlich) Dreck; (österreichisch umgangssprachlich) Gatsch; (norddeutsch) Mud; (ostmitteldeutsch) Schmand; (besonders norddeutsch und mitteldeutsch) Pampe; (norddeutsch umgangssprachlich) Modder; (landschaftlich) Matsche, Moder; (landschaftlich umgangssprachlich) Quatsch

Aussprache

Betonung: Schlạmm 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch (mitteldeutsch) slam = Kot, verwandt mit dem unter schlafen genannten Adjektiv und wohl eigentlich = schlaffe, weiche Masse

Grammatik

der Schlamm; Genitiv: des Schlamm[e]s, Plural: die Schlamme und Schlämme

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Schlamm - Kinder im Schlamm
    Kinder im Schlamm - © pegbes - Fotolia.com
    feuchter, breiiger Schmutz; schmierige, aufgeweichte Erde

    Beispiele

    • arsenhaltige Schlämme
    • im Schlamm stecken bleiben
  2. weiche, schmierige Ablagerung aus Sand, Erde und organischen Stoffen am Grund von Gewässern

    Beispiel

    im Schlamm waten

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