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Brei, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Brei

Bedeutungsübersicht

dickflüssige Speise

Beispiele

  • einen [dicken, steifen] Brei aus Grieß kochen
  • etwas zu Brei (zu einer breiartigen Masse) zerstampfen

Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

  • jemandem Brei um den Mund/ums Maul schmieren (salopp: jemanden umschmeicheln, jemanden zu Gefallen reden)
  • um den [heißen] Brei herumreden (umgangssprachlich: um etwas herumreden; nicht wagen, etwas Bestimmtes im Gespräch zur Sprache zu bringen)
  • jemanden zu Brei schlagen (derb: jemanden brutal verprügeln)

Synonyme zu Brei

Grütze, Mus, Schleim; (meist abwertend) Pampe; (norddeutsch) Schlack; (norddeutsch, ostdeutsch) Pamp; (süddeutsch) Pampf; (landschaftlich) Papp, Paps; (landschaftlich, oft abwertend) Pamps; (bayrisch, österreichisch) Koch; (Kochkunst) Püree; (Soldatensprache früher) Kasch

Aussprache

Betonung: Brei🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch brī(e), althochdeutsch brīo, ursprünglich = Sud, Gekochtes

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Breidie Breie
Genitivdes Breies, Breisder Breie
Dativdem Breiden Breien
Akkusativden Breidie Breie

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