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Schall, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Schall

Bedeutungsübersicht

  1. (gehoben) nachhallendes Geräusch; schallender Klang, Ton
  2. (Physik) in einem Medium wellenförmig sich ausbreitende Schwingungen, die vom menschlichen Gehör wahrgenommen werden können

Synonyme zu Schall

Geräusch, Klang, Laut, Ton; (gehoben) Hall

Aussprache

Betonung: Schạll🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch schal, althochdeutsch scal, zu mittelhochdeutsch schellen, althochdeutsch scellan, schellen

Grammatik

der Schall; Genitiv: des Schall[e]s, Plural: die Schalle oder Schälle, österreichisch nur: Schalle

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. nachhallendes Geräusch; schallender Klang, Ton

    Gebrauch

    gehoben

    Beispiele

    • ein heller, dumpfer Schall
    • der Schall der Trompeten
    • der Schall ferner Trommeln
    • nie vernommene Schälle (Laute) drangen an sein Ohr

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • leerer Schall sein (bedeutungslos, unwesentlich sein)
    • Schall und Rauch sein (keine Bedeutung haben; vergänglich sein; nach Goethe, Faust I, 3457)
  2. in einem Medium (3) wellenförmig sich ausbreitende Schwingungen, die vom menschlichen Gehör wahrgenommen werden können

    Grammatik

    ohne Plural

    Gebrauch

    Physik

    Beispiele

    • das Flugzeug ist schneller als der Schall
    • die Wand reflektiert den Schall
    • die Lehre vom Schall (die Akustik)

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