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Knol­le, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Knol|le

Bedeutungsübersicht

  1. fleischige Verdickung eines oberirdischen oder unterirdischen Pflanzenteils, in der Nährstoffe gespeichert sind (z. B. Kartoffel, Dahlienknolle, Radieschen)
  2. (umgangssprachlich) rundlicher Auswuchs an etwas, Verdickung
  3. (umgangssprachlich) Strafmandat

Synonyme zu Knolle

Frucht, Nase, Riecher, Strafmandat

Aussprache

Betonung: Knọlle🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch knolle = Klumpen, Erdscholle; plumper Mensch, ursprünglich = zusammengeballte Masse, verwandt mit knüllen und mit den unter Knopf genannten kn-Bildungen

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Knolledie Knollen
Genitivder Knolleder Knollen
Dativder Knolleden Knollen
Akkusativdie Knolledie Knollen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Knolle - Knollen einer Dahlie
    Knollen einer Dahlie - © Bibliographisches Institut, Berlin
    fleischige Verdickung eines oberirdischen oder unterirdischen Pflanzenteils, in der Nährstoffe gespeichert sind (z. B. Kartoffel, Dahlienknolle, Radieschen)
  2. rundlicher Auswuchs an etwas, Verdickung

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiele

    • der Baum hat eine Knolle am Stamm
    • was hat er für eine Knolle im Gesicht (was hat er für eine Knollennase)
  3. Strafmandat

    Herkunft

    entstellt aus Protokoll (»Protoknoll«)

    Gebrauch

    umgangssprachlich

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