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Wut

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Wut, die

Wortart: Substantiv, feminin

Häufigkeit: 

Rechtschreibung

Worttrennung:
Wut

Aussprache

Betonung:
Wu̲t

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Herkunft

mittelhochdeutsch, althochdeutsch wuot, zu althochdeutsch wuot = unsinnig

Grammatik

  Singular
Nominativ die Wut
Genitiv der Wut
Dativ der Wut
Akkusativ die Wut

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. heftiger, unbeherrschter, durch Ärger o. Ä. hervorgerufener Gefühlsausbruch, der sich in Miene, Wort und Tat zeigt

    Beispiele

    • aufgestaute, dumpfe, sinnlose Wut
    • jemanden erfasst, packt jähe Wut
    • eine wilde Wut stieg in ihr auf, erfüllte sie
    • die Wut des Volkes richtete sich gegen den Diktator
    • Wut auf jemanden haben
    • seine Wut an jemandem, etwas auslassen, in sich hineinfressen
    • in Wut kommen, geraten
    • in heller Wut
    • in seiner Wut wusste er nicht mehr, was er tat
    • voller Wut
    • vor Wut kochen, schäumen
    • <in übertragener Bedeutung>: mit Wut (großem Eifer, Arbeitswut) machten sie sich ans Werk

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • [eine] Wut im Bauch haben (umgangssprachlich: sehr wütend sein)
    • etwas mit Wut im Bauch tun (umgangssprachlich: etwas voller Wut tun)
  2. Kurzform für: Tollwut

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