schäumen
Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit:
Rechtschreibung
- Worttrennung:
- schäu|men
Synonyme zu schäumen
- brodeln, moussieren, perlen, prickeln, sprudeln; (gehoben) gischten; (landschaftlich) sausen
- auffahren, sich aufregen, aufschäumen, aus der Fassung geraten, außer sich geraten, die Beherrschung/Fassung verlieren, einen Gefühlsausbruch haben, sich empören, sich entrüsten, sich erbittern, sich erbosen, hochfahren, in Harnisch/Wut/Zorn geraten, sich nicht mehr kennen, schnauben, wüten, wütend/zornig werden; (gehoben) ergrimmen, sich erzürnen, vor Empörung/Wut/Zorn schnauben; (bildungssprachlich) sich echauffieren, sich exaltieren; (umgangssprachlich) an die Decke/in die Luft gehen, aus der Haut fahren, ausflippen, ausrasten, hochgehen, in Fahrt/in Rage geraten, in Fahrt/in Rage kommen, kochen; (salopp) geladen sein; (österreichisch umgangssprachlich) sich aufpudeln; (süddeutsch, österreichisch) aufdrehen
Aussprache
- Betonung:
- schä̲u̲men
- Lautschrift:
- [ˈʃɔ͜ymən]
Herkunft
- älter: schaumen, mittelhochdeutsch schūmen, althochdeutsch scūman
Bedeutungen und Beispiele
-
-
(von flüssigen Stoffen) auf der Oberfläche Schaum (1) entwickeln, bilden
Grammatik
- Perfektbildung mit »hat«
Beispiel
Gischt schäumt -
in Verbindung mit Wasser Schaum (1) entwickeln, bilden
Grammatik
- Perfektbildung mit »hat«
Beispiel
eine stark schäumende Zahnpasta -
unter Schaumbildung sich irgendwohin bewegen, fließen
Grammatik
- Perfektbildung mit »ist«
Beispiel
ein Brecher schäumte über das Deck
-
(von flüssigen Stoffen) auf der Oberfläche Schaum (1) entwickeln, bilden
-
(vor Zorn, Wut o. Ä.) außer sich sein [und wütend, geifernd seiner Erregung Luft machen]
Grammatik
- Perfektbildung mit »hat«
Gebrauch
gehoben
Beispiel
er schäumte [vor Wut] -
mithilfe von Luft, Gas o. Ä. porös machen, zu Schaum (4) verarbeiten
Grammatik
- Perfektbildung mit »hat«
Gebrauch
Technik
Beispiel
geschäumter Kunststoff

