wei­den

Wortart INFO
schwaches Verb
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
wei|den

Bedeutungen (3)

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  1. (von pflanzenfressenden Tieren, besonders Haustieren) sich im Freien, auf einer Weide pflanzliche Nahrung suchen und fressen; grasen
    Beispiele
    • die Schafe, Pferde weiden
    • das Vieh weiden lassen
  2. weiden (1) lassen
    Beispiel
    • Kühe, Ziegen weiden
    1. sich an etwas, besonders einem schönen Anblick, erfreuen, ergötzen
      Gebrauch
      gehoben
      Grammatik
      sich weiden
      Beispiele
      • sich an der schönen Natur weiden
      • ihre Blicke weideten sich an dem herrlichen Anblick
    2. sich in hämischer oder sadistischer Weise an etwas ergötzen, was für einen andern unangenehm ist, worunter ein anderer leidet
      Gebrauch
      abwertend
      Grammatik
      sich weiden
      Beispiel
      • sich an jemandes Angst, Verzweiflung, Not, Pein, Qualen weiden

Synonyme zu weiden

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  • fressen, grasen; (Jägersprache) äsen
  • auf die/zur Weide treiben, hüten; (österreichisch) almen, halten
  • sich [er]freuen, Freude empfinden/haben, genießen, sich vergnügen, Vergnügen empfinden; (gehoben) auskosten, sich erbauen, sich ergötzen, frohlocken, schwelgen; (bildungssprachlich) sich delektieren; (scherzhaft) sich verlustieren; (veraltend) sich belustigen
  • sich ins Fäustchen lachen, Schadenfreude empfinden, schadenfroh sein; (umgangssprachlich) sich die Hände reiben; (derb) sich aufgeilen

Herkunft

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mittelhochdeutsch weide(ne)n, althochdeutsch weid(an)ōn = jagen, Futter suchen; weiden

Grammatik

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schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Aussprache

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Betonung
weiden
Lautschrift
[ˈvaɪ̯dn̩]