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ver­schlei­ßen

Wortart: starkes und schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ver|schlei|ßen
Beispiele: etwas verschleißen (etwas [stark] abnutzen); Waren verschleißen (österreichische Amtssprache für verkaufen, vertreiben); du verschlisst, österreichisch auch verschleißtest; verschlissen, österreichisch auch verschleißt

Bedeutungsübersicht

    1. durch langen, häufigen o. ä. Gebrauch [vorzeitig] stark abnutzen
    2. [vorzeitig] verbrauchen
  1. sich durch langen, häufigen o. ä. Gebrauch [vorzeitig] stark abnutzen
  2. (österreichische Amtssprache) (im Kleinhandel) verkaufen

Synonyme zu verschleißen

Aussprache

Betonung: verschleißen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. durch langen, häufigen o. ä. Gebrauch [vorzeitig] stark abnutzen

      Grammatik

      verschliss, hat verschlissen

      Herkunft

      mittelhochdeutsch verslīʒen, althochdeutsch farslīʒan, zu schleißen

      Beispiel

      bei dieser Fahrweise verschleißt man die Reifen
    2. [vorzeitig] verbrauchen

      Grammatik

      verschliss, hat verschlissen

      Herkunft

      mittelhochdeutsch verslīʒen, althochdeutsch farslīʒan, zu schleißen

      Beispiele

      • der Junge verschleißt alle drei Monate eine Hose
      • sie verschleißt sich, ihre Nerven in ihrem Beruf
      • <in übertragener Bedeutung>: der Verein hat bereits fünf Vorsitzende verschlissen
  1. sich durch langen, häufigen o. ä. Gebrauch [vorzeitig] stark abnutzen

    Grammatik

    verschliss, ist verschlissen

    Herkunft

    mittelhochdeutsch verslīʒen, althochdeutsch farslīʒan, zu schleißen

    Beispiele

    • diese Maschinen verschleißen schnell
    • eine verschlissene Treppe
    • <in übertragener Bedeutung>: die Regierung war verschlissen
  2. (im Kleinhandel) verkaufen

    Grammatik

    verschliss/(auch:) verschleißte, hat verschlissen/(auch:) verschleißt

    Herkunft

    eigentlich = etwas in kleine Teile spalten und verkaufen

    Gebrauch

    österreichische Amtssprache

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