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ro­den

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ro|den

Bedeutungsübersicht

  1. durch Fällen der Bäume und Ausgraben der Stümpfe urbar machen
  2. fällen und die Wurzeln, Wurzelstöcke ausgraben
  3. (landschaftlich) (einen Weinberg [in der Absicht, ihn neu anzulegen]) tief umgraben
  4. (landschaftlich) bei der Ernte aus dem Boden graben, herausholen

Synonyme zu roden

Aussprache

Betonung: roden 🔉

Herkunft

aus dem Niederdeutschen < mittelniederdeutsch roden, im Ablaut zu mittelhochdeutsch riuten, reuten; verwandt mit raufen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich rodeich rode 
 du rodestdu rodest rode!
 er/sie/es rodeter/sie/es rode 
Pluralwir rodenwir roden 
 ihr rodetihr rodet
 sie rodensie roden 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich rodeteich rodete
 du rodetestdu rodetest
 er/sie/es rodeteer/sie/es rodete
Pluralwir rodetenwir rodeten
 ihr rodetetihr rodetet
 sie rodetensie rodeten
Partizip I rodend
Partizip II gerodet
Infinitiv mit zu zu roden

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. durch Fällen der Bäume und Ausgraben der Stümpfe urbar machen

    Beispiele

    • Wälder, Urwald, Ödland roden
    • <auch ohne Objekt>: sie zogen aus, um zu roden
  2. fällen und die Wurzeln, Wurzelstöcke ausgraben

    Beispiel

    Gehölz roden
  3. (einen Weinberg [in der Absicht, ihn neu anzulegen]) tief umgraben

    Gebrauch

    landschaftlich
  4. bei der Ernte aus dem Boden graben, herausholen

    Gebrauch

    landschaftlich

    Beispiel

    Rüben, Möhren roden

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