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dö­sen

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: umgangssprachlich
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: |sen
Beispiele: du döst; er dös|te

Bedeutungsübersicht

  1. leicht, nicht tief schlafen; sich in einem Zustand von Halbschlaf befinden
  2. halb wie im Traum vor sich hin blicken, ohne seine Aufmerksamkeit auf jemanden oder etwas zu richten

Synonyme zu dösen

Aussprache

Betonung: dösen
Lautschrift: [ˈdøːzn̩]

Herkunft

aus dem Niederdeutschen, dafür mittelhochdeutsch dōsen = schlummern, verwandt mit Dunst

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich döseich döse 
 du döstdu dösest dös, döse!
 er/sie/es döster/sie/es döse 
Pluralwir dösenwir dösen 
 ihr döstihr döset 
 sie dösensie dösen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich dösteich döste
 du döstestdu döstest
 er/sie/es dösteer/sie/es döste
Pluralwir döstenwir dösten
 ihr döstetihr döstet
 sie döstensie dösten
Partizip I dösend
Partizip II gedöst
Infinitiv mit zu zu dösen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. leicht, nicht tief schlafen; sich in einem Zustand von Halbschlaf befinden

    Beispiel

    ich schloss die Augen und döste
  2. halb wie im Traum vor sich hin blicken, ohne seine Aufmerksamkeit auf jemanden oder etwas zu richten

    Beispiel

    im Unterricht döste er [vor sich hin]

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