däm­mern

Wortart INFO
schwaches Verb
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
däm|mern
Beispiele
es dämmert; sie sagt, es dämmere schon

Bedeutungen (3)

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    1. dämmrig werden; Morgen, Abend werden
      Grammatik
      unpersönlich
      Beispiel
      • es beginnt bereits zu dämmern
    2. (vom Tagesbeginn oder -ende) anbrechen, beginnen
      Beispiel
      • der Morgen, der Abend dämmerte
  1. jemandem langsam klar werden, bewusst werden
    Gebrauch
    umgangssprachlich
    Beispiele
    • jetzt dämmert es ihm, bei ihm
    • eine Ahnung, Vermutung dämmerte ihm
    • na, dämmerts nun? (begreifst du endlich?)
  2. im Halbschlaf liegen, in einem Dämmerzustand (1) sein
    Beispiel
    • er hat ein wenig gedämmert
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • vor sich hin dämmern (nicht klar bei Bewusstsein, in einem Dämmerzustand 2 sein)

Synonyme zu dämmern

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  • Abend/Morgen werden, dämmrig/hell/dunkel werden, Nacht/Tag werden, sich verfinstern; (schweizerisch) eindämmern; (gehoben) dunkeln, grauen, tagen; (landschaftlich) schummern, schummrig werden
  • anbrechen, anfangen, beginnen; (gehoben) grauen
  • allmählich begreifen/verstehen, bewusst/klar werden, erkennen, merken; (umgangssprachlich) allmählich kapieren; (salopp) allmählich checken/raffen/schnallen
  • im Halbschlaf liegen, vor sich hin träumen; (umgangssprachlich) dösen, duseln

Herkunft

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zu mittelhochdeutsch demere, althochdeutsch demar = Dämmerung, ursprünglich = Dunkel

Grammatik

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schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Aussprache

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Betonung
🔉dämmern