Un­hold, der

Wortart:
Substantiv, maskulin
Aussprache:
Betonung
Unhold
Lautschrift
[ˈʊnhɔlt]

Rechtschreibung

Worttrennung
Un|hold

Bedeutungen (2)

  1. (besonders im Märchen, im Volksaberglauben) böser männlicher Geist, furchterregendes männliches Wesen, Ungeheuer
    Beispiel
    • der Unhold entführte die Prinzessin
  2. bösartiger Mann; männliche Person, die Böses tut
    Gebrauch
    abwertend
    Beispiel
    • der Kommandant des Lagers war ein Unhold
💡

Verwendung der Personenbezeichnung

In bestimmten Situationen wird die maskuline Form (z. B. Arzt, Mieter, Bäcker) gebraucht, um damit Personen aller Geschlechter zu bezeichnen. Bei dieser Verwendung ist aber sprachlich nicht immer eindeutig, ob nur männliche Personen gemeint sind oder auch andere. Deswegen wird seit einiger Zeit über sprachliche Alternativen diskutiert.

Herkunft

mittelhochdeutsch unholde = Teufel, althochdeutsch unholdo = böser Geist, zu hold

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