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Un­hold, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Un|hold

Bedeutungsübersicht

  1. (besonders im Märchen, im Volksaberglauben) böser Geist, furchterregendes Wesen, Ungeheuer
  2. (abwertend) bösartiger Mensch; jemand, der Böses tut

Synonyme zu Unhold und Unholdin

Aussprache

Betonung: Ụnhold
Lautschrift: [ˈʊnhɔlt]

Herkunft

mittelhochdeutsch unholde = Teufel, althochdeutsch unholdo = böser Geist, zu hold

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Unholddie Unholde
Genitivdes Unholdes, Unholdsder Unholde
Dativdem Unholdden Unholden
Akkusativden Unholddie Unholde

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. (besonders im Märchen, im Volksaberglauben) böser Geist, furchterregendes Wesen, Ungeheuer

    Beispiel

    der Unhold entführte die Prinzessin
  2. bösartiger Mensch; jemand, der Böses tut

    Gebrauch

    abwertend

    Beispiel

    der Kommandant des Lagers war ein Unhold

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