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Spuk, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Spuk

Bedeutungsübersicht

  1. Geistererscheinung
    1. (abwertend) Geschehen, das so schrecklich, so ungeheuerlich ist, dass es unwirklich anmutet
    2. (umgangssprachlich veraltend) Lärm, Trubel
  2. (veraltet) Spukgestalt, Gespenst

Synonyme zu Spuk

Dämon, Geist[erscheinung], Gespenst, Phantom, Spukerscheinung, Spukgestalt; (bildungssprachlich) Revenant; (Volkskunde) Wiedergänger, Wiedergängerin; (Parapsychologie) Spirit; (besonders Parapsychologie) Spukphänomen

Aussprache

Betonung: Spuk🔉

Herkunft

aus dem Niederdeutschen < mittelniederdeutsch spōk, spūk, spoek, Herkunft ungeklärt

Grammatik

der Spuk; Genitiv: des Spuk[e]s, Plural: die Spuke (Plural selten)
 SingularPlural
Nominativder Spukdie Spuke
Genitivdes Spukes, Spuksder Spuke
Dativdem Spukden Spuken
Akkusativden Spukdie Spuke

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Geistererscheinung

    Beispiele

    • der Spuk begann Schlag Mitternacht
    • der Spuk war vorbei
    • nicht an Spuk glauben
    1. Geschehen, das so schrecklich, so ungeheuerlich ist, dass es unwirklich anmutet

      Gebrauch

      abwertend

      Beispiele

      • der faschistische Spuk war endlich vorbei
      • die Polizei stürmte das Gebäude und machte dem Spuk ein Ende
    2. Lärm, Trubel

      Gebrauch

      umgangssprachlich veraltend

      Beispiele

      • die Kinder machen ja einen tollen Spuk!
      • <in übertragener Bedeutung>: die Sache lohnt den ganzen Spuk (den Aufwand, die Umstände) nicht
      • <in übertragener Bedeutung>: mach doch deswegen nicht so einen Spuk (so viel Aufhebens)!
  2. Spuk
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    Spukgestalt, Gespenst

    Gebrauch

    veraltet

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