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Pfei­fe, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Pfei|fe

Bedeutungsübersicht

    1. der Flöte ähnliches, einfaches, kleines, aus einer Röhre mit Mundstück und Grifflöchern bestehendes Musikinstrument
    2. Kurzform für: Orgelpfeife
    3. (beim Dudelsack) einer Pfeife ähnliches Teil, in dem beim Spielen die Töne entstehen
    4. kleines, verschieden geformtes, mit einem Mundstück versehenes Instrument, das beim Hineinblasen einen mehr oder weniger lauten und schrillen Ton hervorbringt
    5. Vorrichtung, Teil an bestimmten [mit Dampfdruck arbeitenden] Maschinen oder Geräten zum Erzeugen eines Pfeiftons (als Signal)
  1. Gerät zum Rauchen von Tabak, das aus einem zum Aufnehmen des Tabaks dienenden Kopf und einem daran befindlichen, in ein Mundstück auslaufenden Rohr besteht
  2. (derb) Penis
  3. (salopp abwertend) unfähiger, ängstlicher Mensch; Versager

Synonyme zu Pfeife

Aussprache

Betonung: Pfeife🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch pfīfe, althochdeutsch pfīfa, über das Vulgärlateinische zu lateinisch pipare, pfeifen

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Pfeifedie Pfeifen
Genitivder Pfeifeder Pfeifen
Dativder Pfeifeden Pfeifen
Akkusativdie Pfeifedie Pfeifen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. der Flöte ähnliches, einfaches, kleines, aus einer Röhre mit Mundstück und Grifflöchern bestehendes Musikinstrument

      Beispiel

      ein Spielmannszug mit Trommeln und Pfeifen

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      nach jemandes Pfeife tanzen (gezwungenermaßen oder willenlos alles tun, was jemand von einem verlangt)
    2. Pfeife - Pfeifen einer Orgel
      Pfeifen einer Orgel - © Uschi Hering - Fotolia.com
      Kurzform für: Orgelpfeife
    3. Pfeife - Dudelsack mit Pfeifen
      Dudelsack mit Pfeifen - © Bibliographisches Institut, Berlin
      (beim Dudelsack) einer Pfeife (1a) ähnliches Teil, in dem beim Spielen die Töne entstehen
    4. Pfeife
      © MEV Verlag, Augsburg
      kleines, verschieden geformtes, mit einem Mundstück versehenes Instrument, das beim Hineinblasen einen mehr oder weniger lauten und schrillen Ton hervorbringt

      Beispiel

      die Pfeife des Schiedsrichters
    5. Vorrichtung, Teil an bestimmten [mit Dampfdruck arbeitenden] Maschinen oder Geräten zum Erzeugen eines Pfeiftons (als Signal)
  1. Pfeife
    © MEV Verlag, Augsburg
    Gerät zum Rauchen von Tabak, das aus einem zum Aufnehmen des Tabaks dienenden Kopf (5a) und einem daran befindlichen, in ein Mundstück auslaufenden Rohr besteht

    Beispiele

    • [eine] Pfeife rauchen
    • sich eine Pfeife stopfen, anzünden, anstecken
    • hier ist mein Tabak, nimm ruhig eine Pfeife [voll] davon (so viel, wie zur Füllung einer Pfeife nötig ist)

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • jemanden in der Pfeife rauchen (umgangssprachlich: mit jemandem leicht fertigwerden: der ist kein Gegner für mich, den rauche ich in der Pfeife)
    • jemanden, etwas kann man in der Pfeife rauchen (umgangssprachlich: jemand, etwas taugt nichts, ist nichts wert: das angeblich so tolle Angebot kann man in der Pfeife rauchen)
    • da kann einem die Pfeife ausgehen (salopp: das dauert zu lange)
  2. Penis

    Gebrauch

    derb

  3. unfähiger, ängstlicher Mensch; Versager

    Herkunft

    wohl zu Pfeife (1a) im Sinne von »Wertloses«; die Pfeife galt als minderwertiges Blasinstrument

    Gebrauch

    salopp abwertend

    Beispiel

    dieser Schiedsrichter ist eine Pfeife

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