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Krem­pel, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Gebrauch: umgangssprachlich abwertend
Wort mit gleicher Schreibung: Krempel (Substantiv, feminin)
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Krem|pel

Bedeutungsübersicht

Gegenstände, die nicht viel wert sind oder als solche angesehen werden; Zeug

Beispiele

  • was kostet der Krempel? (das alles?)
  • den alten Krempel wegwerfen
  • <in übertragener Bedeutung>: den [ganzen] Krempel hinwerfen (wegen bestimmter Schwierigkeiten, aus Ärger, Überdruss an einer Arbeit o. Ä. nicht mehr weitermachen)

Synonyme zu Krempel

Talmi; (österreichisch) Graffelwerk; (umgangssprachlich) Klimbim, Krimskrams; (österreichisch umgangssprachlich) Kramuri; (abwertend) Gerümpel, Hokuspokus; (umgangssprachlich abwertend) Firlefanz, Kitt, Kleister, Kroppzeug, Mist, Plunder, Ramsch, Schrott, Schund, Tinnef, Zeugs; (umgangssprachlich, oft abwertend) Schnickschnack, Trödel, überflüssiges/unnützes Zeug; (salopp abwertend) Dreck, Klumpatsch, Zinnober; (derb emotional verstärkend) Scheißdreck; (landschaftlich) Gedöns; (bayrisch, österreichisch umgangssprachlich) Geraffel, Glumpert; (veraltend) Tand; (Jargon) Stuff

Aussprache

Betonung: Krẹmpel

Herkunft

älter: grempel, wohl zu mittelhochdeutsch grempeln = Kleinhandel treiben

Grammatik

 Singular
Nominativder Krempel
Genitivdes Krempels
Dativdem Krempel
Akkusativden Krempel

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