Kram, der

Wortart:
Substantiv, maskulin
Gebrauch:
umgangssprachlich abwertend
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
Kram
Lautschrift
🔉[kraːm]

Rechtschreibung

Worttrennung
Kram

Bedeutungen (2)

  1. nicht näher bezeichnete [unnütze, wertlose] Gegenstände, Sachen, Zeug
    Beispiele
    • alter, unnützer Kram
    • was liegt denn hier für Kram herum?
    • räum doch endlich deinen Kram auf!
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 (umgangssprachlich) den ganzen Kram hinschmeißen (keine Lust mehr haben, etwas weiterzuführen)
  2. nicht näher bezeichnete Angelegenheiten, die [zur Erledigung] anstehen
    Beispiele
    • ich will den Kram noch schnell erledigen
    • mach doch deinen Kram alleine!
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • jemandem in den Kram/in jemandes Kram passen (umgangssprachlich: jemandem passen, gelegen kommen: sein unerwarteter Besuch passte ihr überhaupt nicht in den Kram)

Synonyme zu Kram

Herkunft

mittelhochdeutsch, althochdeutsch krām = Zeltdecke (Schutzdach über dem Wagen oder dem Stand eines umherziehenden Händlers); Kaufmannsware, Herkunft ungeklärt

Grammatik

der Kram; Genitiv: des Kram[e]s

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