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Hem­mung, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Hem|mung

Bedeutungsübersicht

  1. das Hemmen; das Gehemmtwerden
    1. etwas, was jemanden in seinem Inneren [aufgrund einer bestimmten ethischen Norm] daran hindert, etwas Bestimmtes zu tun
    2. (jemanden in der Entfaltung seiner Persönlichkeit sehr behindernde, beeinträchtigende) innere Unsicherheit, die sich besonders in Verkrampftheit und Unsicherheit im Auftreten äußert; Gehemmtheit
  2. (bei Uhren) Vorrichtung, die das Gehwerk kurzzeitig unterbricht und dadurch nur in bestimmten Abständen weiterlaufen lässt

Synonyme zu Hemmung

Bedenken, Gewissensbisse, Skrupel, Zweifel

Aussprache

Betonung: Hẹmmung🔉

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Hemmungdie Hemmungen
Genitivder Hemmungder Hemmungen
Dativder Hemmungden Hemmungen
Akkusativdie Hemmungdie Hemmungen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. das Hemmen (b); das Gehemmtwerden

    Beispiel

    eine Hemmung der Entwicklung
    1. etwas, was jemanden in seinem Inneren [aufgrund einer bestimmten ethischen Norm] daran hindert, etwas Bestimmtes zu tun

      Beispiele

      • eine moralische Hemmung
      • er hat keine Hemmungen (keine Bedenken), so zu handeln
    2. (jemanden in der Entfaltung seiner Persönlichkeit sehr behindernde, beeinträchtigende) innere Unsicherheit, die sich besonders in Verkrampftheit und Unsicherheit im Auftreten äußert; Gehemmtheit

      Grammatik

      Pluraletantum

      Beispiele

      • schwere psychische Hemmungen haben
      • unter Hemmungen leiden
      • er ist ein Mensch voller Hemmungen
  2. (bei Uhren) Vorrichtung, die das Gehwerk kurzzeitig unterbricht und dadurch nur in bestimmten Abständen weiterlaufen lässt

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