Zwei­fel, der

Wortart:
Substantiv, maskulin
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉Zweifel

Rechtschreibung

Worttrennung
Zwei|fel

Bedeutung

Bedenken, schwankende Ungewissheit, ob jemandem, jemandes Äußerung zu glauben ist, ob ein Vorgehen, eine Handlung richtig und gut ist, ob etwas gelingen kann o. Ä.

Beispiele
  • quälender Zweifel
  • [un]begründete Zweifel
  • bei jemandem regt sich der Zweifel
  • es besteht kein, nicht der geringste Zweifel, dass …
  • dein Zweifel (deine Skepsis) ist nicht berechtigt
  • leiser Zweifel steigt in ihm auf, regt sich in ihm
  • es waren ihr Zweifel [an der Wahrheit dieser Aussage] gekommen, ob …
  • ich habe keinen Zweifel an ihrer Aufrichtigkeit
  • er ließ keinen Zweifel daran, dass es ihm ernst war
  • man hat uns darüber nicht im Zweifel gelassen
  • jemand, eine Sache ist über jeden Zweifel erhaben
  • von Zweifeln (Skrupeln) geplagt sein
Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
  • außer [allem] Zweifel stehen (ganz sicher feststehen, nicht bezweifelt werden können)
  • Zweifel in etwas setzen/etwas in Zweifel ziehen/(seltener:) stellen (bezweifeln)
  • [über etwas] im Zweifel sein (1. etwas nicht ganz genau wissen. 2. sich noch nicht entschieden haben [etwas Bestimmtes zu tun].)
  • ohne Zweifel (bestimmt, ganz gewiss)

Herkunft

mittelhochdeutsch zwīvel, althochdeutsch zwīfal, zu zwei und falten, eigentlich = (Ungewissheit bei) zweifach(er Möglichkeit)

Grammatik

der Zweifel; Genitiv: des Zweifels, Plural: die Zweifel

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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