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Gim­pel, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Gim|pel

Bedeutungsübersicht

  1. (zu den Finken gehörender) Vogel mit kurzem, kräftigem Schnabel, grauschwarzem Gefieder und (beim Männchen) roter Brust; Dompfaff
  2. (umgangssprachlich abwertend) einfältiger, unerfahrener, unbeholfener Mensch

Synonyme zu Gimpel

Grünschnabel; Anfänger, Anfängerin, Debütant, Debütantin, Greenhorn, Grünhorn, Neuling, Newcomer, Newcomerin, Unerfahrener, Unerfahrene, Youngster; (umgangssprachlich) Grünling, heuriger Hase, junger Dachs; (scherzhaft) Frischling, Springinsfeld; (umgangssprachlich scherzhaft) Kiekindiewelt; (veraltet) Tiro; (umgangssprachlich veraltet) Gelbschnabel

Aussprache

Betonung: Gịmpel

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Gimpeldie Gimpel
Genitivdes Gimpelsder Gimpel
Dativdem Gimpelden Gimpeln
Akkusativden Gimpeldie Gimpel

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Gimpel
    © Bibliographisches Institut, Berlin
    (zu den Finken gehörender) Vogel mit kurzem, kräftigem Schnabel, grauschwarzem Gefieder und (beim Männchen) roter Brust; Dompfaff

    Herkunft

    mittelhochdeutsch gümpel, zu: gumpen = hüpfen, springen (nach den ungeschickten Sprüngen auf ebener Erde)
  2. einfältiger, unerfahrener, unbeholfener Mensch

    Herkunft

    in Anspielung darauf, dass der Vogel leicht im Garn zu fangen ist

    Gebrauch

    umgangssprachlich abwertend

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