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Auf­ge­bot, das

Wortart: Substantiv, Neutrum
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Auf|ge|bot

Bedeutungsübersicht

  1. eine (zur Erledigung einer Aufgabe) aufgebotene Anzahl
  2. (früher) öffentliche Bekanntmachung der beabsichtigten Eheschließung eines Paares [durch Aushang im Standesamt]
  3. (Rechtssprache) öffentliche gerichtliche Aufforderung zur Anmeldung von Ansprüchen, Rechten
  4. (veraltend) Aufbietung
    1. (Militär, früher) Aufruf zum Waffendienst; Heranziehung zum Kriegsdienst
    2. (Militär, schweizerisch) Befehl, zur Erfüllung der allgemeinen Dienstpflicht einzurücken

Synonyme zu Aufgebot

Aussprache

Betonung: Aufgebot
Lautschrift: [ˈaʊ̯fɡəboːt]

Herkunft

für mittelhochdeutsch ūfbōt, zu aufbieten

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdas Aufgebotdie Aufgebote
Genitivdes Aufgebotes, Aufgebotsder Aufgebote
Dativdem Aufgebotden Aufgeboten
Akkusativdas Aufgebotdie Aufgebote

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. eine (zur Erledigung einer Aufgabe) aufgebotene Anzahl

    Grammatik

    Plural selten

    Beispiele

    • ein starkes Aufgebot von Polizeikräften
    • mit einem gewaltigen Aufgebot an Hubschraubern und Sanitätswagen
  2. öffentliche Bekanntmachung der beabsichtigten Eheschließung eines Paares [durch Aushang im Standesamt]

    Gebrauch

    früher

    Beispiel

    das standesamtliche Aufgebot bestellen
  3. öffentliche gerichtliche Aufforderung zur Anmeldung von Ansprüchen, Rechten

    Gebrauch

    Rechtssprache
  4. Aufbietung

    Grammatik

    ohne Plural

    Gebrauch

    veraltend

    Beispiel

    mit dem Aufgebot, unter dem Aufgebot (unter Aufbietung) ihrer letzten Kräfte
    1. Aufruf zum Waffendienst; Heranziehung zum Kriegsdienst

      Gebrauch

      Militär, früher

      Beispiele

      • das Aufgebot von Landwehren in den Befreiungskriegen
      • <in übertragener Bedeutung>: ihr seid das letzte Aufgebot (die letzte Reserve)
    2. Befehl, zur Erfüllung der allgemeinen Dienstpflicht einzurücken

      Gebrauch

      Militär, schweizerisch

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