ver­krie­chen

Wortart:
starkes Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
verkriechen
Lautschrift
[fɛɐ̯ˈkriːçn̩]

Rechtschreibung

Worttrennung
ver|krie|chen

Bedeutung

sich möglichst unbemerkt an einen Ort begeben, wo man geschützt, verborgen ist, nicht gestört wird

Beispiele
  • der Dachs verkriecht sich in seinen Bau
  • der Igel hat sich im Gebüsch verkrochen
  • sich unter die/der Bank, hinter einem Pfeiler verkriechen
  • ich werde mich jetzt ins Bett verkriechen (umgangssprachlich; ins Bett gehen)
  • sie verkroch sich unter ihre/ihrer Decke
  • am liebsten hätte ich mich [in den hintersten Winkel] verkrochen, so habe ich mich geschämt
  • 〈in übertragener Bedeutung:〉 die Sonne verkriecht sich (verschwindet) schon wieder [hinter Wolken]
  • 〈in übertragener Bedeutung:〉 du brauchst dich nicht vor ihm zu verkriechen (kannst durchaus neben ihm bestehen)

Synonyme zu verkriechen

Herkunft

mittelhochdeutsch verkriechen

Grammatik

sich verkriechen; Perfektbildung mit „hat“

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