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um­kom­men

Wortart: starkes Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: um|kom|men
Beispiele: er ist im Krieg umgekommen; [Regel 82]: die Hitze ist ja zum Umkommen (umgangssprachlich)

Bedeutungsübersicht

  1. durch einen Unfall, bei einem Unglück den Tod finden; ums Leben kommen
  2. (umgangssprachlich emotional) etwas kaum ertragen, aushalten können
  3. (von Lebensmitteln) nicht verbraucht werden und verderben

Synonyme zu umkommen

Aussprache

Betonung: ụmkommen🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch umbekomen

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »ist«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich komme umich komme um 
 du kommst umdu kommest um komm um, komme um!
 er/sie/es kommt umer/sie/es komme um 
Pluralwir kommen umwir kommen um 
 ihr kommt umihr kommet um 
 sie kommen umsie kommen um 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich kam umich käme um
 du kamst umdu kämest um, kämst um
 er/sie/es kam umer/sie/es käme um
Pluralwir kamen umwir kämen um
 ihr kamt umihr kämet um, kämt um
 sie kamen umsie kämen um
Partizip I umkommend
Partizip II umgekommen
Infinitiv mit zu umzukommen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. durch einen Unfall, bei einem Unglück den Tod finden; ums Leben kommen

    Beispiele

    • im Krieg, bei einem Erdbeben umkommen
    • unzählige Seevögel kamen durch die, bei der Ölpest um
  2. etwas kaum ertragen, aushalten können

    Gebrauch

    umgangssprachlich emotional

    Beispiele

    • vor Hitze, Langeweile umkommen
    • im Dreck umkommen
  3. (von Lebensmitteln) nicht verbraucht werden und verderben

    Beispiel

    nichts umkommen lassen

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