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mä­keln

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: |keln
Beispiel: ich mäk[e]le

Bedeutungsübersicht

  1. (abwertend) an jemandem, etwas beständig etwas auszusetzen haben und seiner Unzufriedenheit durch nörgelnde Kritik Ausdruck verleihen
  2. (selten) makeln

Synonyme zu mäkeln

beanstanden, bemängeln, etwas auszusetzen haben, Kritik üben, kritisieren, monieren; (umgangssprachlich) herumkritisieren, herummäkeln, herummeckern, herumnörgeln, kein gutes Haar lassen, mosern, motzen; (ostösterreichisch umgangssprachlich) ausstallieren; (salopp) herummotzen; (abwertend) [be]kritteln, nörgeln; (umgangssprachlich abwertend) herumkritteln, meckern
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Aussprache

Betonung: mäkeln
Lautschrift: [ˈmɛːkl̩n]

Herkunft

aus dem Niederdeutschen < mittelniederdeutsch mekelen, ursprünglich = makeln, später (zuerst im Niederdeutschen) = bemängeln, nach dem Versuch der Händler, durch das Feststellen von Mängeln bei der Ware den Preis zu drücken

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. an jemandem, etwas beständig etwas auszusetzen haben und seiner Unzufriedenheit durch nörgelnde Kritik Ausdruck verleihen

    Gebrauch

    abwertend

    Beispiel

    sie mäkelt am Essen
  2. makeln

    Gebrauch

    selten

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