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lul­len

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: lul|len
Beispiel: das Kind in den Schlaf lullen

Bedeutungsübersicht

  1. leise und in einförmigem Rhythmus singend o. Ä. in einen bestimmten Zustand versetzen, besonders zum Einschlafen bringen
    1. (landschaftlich) saugen
    2. (landschaftlich) urinieren

Synonyme zu lullen

saugen; lutschen, ziehen; (umgangssprachlich) nuckeln; (landschaftlich) nuddeln, nutschen, suckeln; (landschaftlich, besonders ostmitteldeutsch) zullen; (bayrisch, österreichisch umgangssprachlich) zuzeln

Aussprache

Betonung: lụllen

Herkunft

eigentlich = saugen; ursprünglich lautmalend

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich lulleich lulle 
 du lullstdu lullest lull, lulle!
 er/sie/es lullter/sie/es lulle 
Pluralwir lullenwir lullen 
 ihr lulltihr lullet
 sie lullensie lullen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich lullteich lullte
 du lulltestdu lulltest
 er/sie/es lullteer/sie/es lullte
Pluralwir lulltenwir lullten
 ihr lulltetihr lulltet
 sie lulltensie lullten
Partizip I lullend
Partizip II gelullt
Infinitiv mit zu zu lullen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. leise und in einförmigem Rhythmus singend o. Ä. in einen bestimmten Zustand versetzen, besonders zum Einschlafen bringen

    Beispiel

    das Kind in den Schlaf lullen
    1. saugen

      Gebrauch

      landschaftlich
    2. urinieren

      Gebrauch

      landschaftlich

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