fum­meln

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
░░░░
Aussprache:
Betonung
🔉fummeln

Rechtschreibung

Worttrennung
fum|meln
Beispiel
ich fumm[e]le

Bedeutungen (2)

    1. mit den Händen tastend, suchend sich zu schaffen machen
      Gebrauch
      umgangssprachlich
      Beispiel
      • an einer Waffe, an einem Gerät fummeln
    2. mühsam hinein- oder herausbringen
      Gebrauch
      umgangssprachlich
      Beispiel
      • Geld aus der Tasche fummeln
    3. zustande bringen
      Gebrauch
      umgangssprachlich
      Beispiel
      • irgendwie fummelte sie sich einen Salat
    4. jemanden als Form des erotisch-sexuellen Kontakts berühren, streicheln
      Gebrauch
      umgangssprachlich
      Beispiel
      • ein bisschen [mit Mädchen] fummeln
  1. zu häufig und zu lange dribbeln
    Gebrauch
    Fußballjargon

Synonyme zu fummeln

Herkunft

aus dem Niederdeutschen < spätmittelniederdeutsch fummelen, ursprünglich wohl lautmalend

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort stand 1929 erstmals im Rechtschreibduden.
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