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fum­meln

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: fum|meln
Beispiel: ich fumm[e]le

Bedeutungsübersicht

    1. (umgangssprachlich) mit den Händen tastend, suchend sich zu schaffen machen
    2. (umgangssprachlich) mühsam hinein- oder herausbringen
    3. (umgangssprachlich) zustande bringen
    4. (umgangssprachlich) jemanden als Form des erotisch-sexuellen Kontakts berühren, streicheln
  1. (Fußballjargon) zu häufig und zu lange dribbeln

Wussten Sie schon?

Dieses Wort stand 1929 erstmals im Rechtschreibduden.

Synonyme zu fummeln

Aussprache

Betonung: fụmmeln🔉

Herkunft

aus dem Niederdeutschen < spätmittelniederdeutsch fummelen, ursprünglich wohl lautmalend

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. mit den Händen tastend, suchend sich zu schaffen machen

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      an einer Waffe, an einem Gerät fummeln
    2. mühsam hinein- oder herausbringen

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      Geld aus der Tasche fummeln
    3. zustande bringen

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      irgendwie fummelte sie sich einen Salat
    4. jemanden als Form des erotisch-sexuellen Kontakts berühren, streicheln

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      ein bisschen [mit Mädchen] fummeln
  1. zu häufig und zu lange dribbeln

    Gebrauch

    Fußballjargon

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