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fa­seln

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: fa|seln
Beispiel: ich fas[e]le

Bedeutungsübersicht

  1. (umgangssprachlich abwertend) unüberlegt, wirr, meist weitschweifig und ohne genaue Sachkenntnis von etwas reden oder über etwas schreiben; Unsinn von sich geben; daherreden
  2. (landschaftlich) ungenau, planlos, liederlich arbeiten

Synonyme zu faseln

dahinreden, einherreden, hinreden, schwadronieren, Unsinn von sich geben, Unüberlegtes sagen; (umgangssprachlich) drauflosreden; (abwertend) daherreden, daherschwatzen, schwatzen; (umgangssprachlich abwertend) Käse reden, labern, palavern, schwafeln, Stuss reden; (umgangssprachlich, oft abwertend) dummes Zeug reden; (salopp abwertend) sülzen; (besonders süddeutsch abwertend) daherschwätzen; (veraltet) radotieren

Aussprache

Betonung: faseln
Lautschrift: [ˈfaːzl̩n]

Herkunft

neben älter fasen = irrereden; Herkunft ungeklärt

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. unüberlegt, wirr, meist weitschweifig und ohne genaue Sachkenntnis von etwas reden oder über etwas schreiben; Unsinn von sich geben; daherreden

    Gebrauch

    umgangssprachlich abwertend

    Beispiel

    er hat [etwas] von einem Roman gefaselt
  2. ungenau, planlos, liederlich arbeiten

    Gebrauch

    landschaftlich

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