be­täu­ben

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉betäuben

Rechtschreibung

Worttrennung
be|täu|ben

Bedeutungen (2)

    1. schmerzunempfindlich machen
      Beispiele
      • einen Nerv örtlich betäuben
      • sich wie betäubt fühlen
      • seine Schmerzen durch, mit Tabletten betäuben (unterdrücken, zeitweise beseitigen)
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 seinen Kummer durch/mit Alkohol betäuben
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 sie versuchte sich durch Arbeit zu betäuben (abzulenken)
    2. jemanden in einen schlafähnlichen Zustand versetzen, vorübergehend bewusstlos machen
      Beispiele
      • jemanden vor der Operation [durch eine, mit einer Narkose] betäuben
      • jemanden mit Äther betäuben
      • betäubt sein
  1. jemanden leicht benommen machen
    Beispiele
    • der Lärm betäubte ihn
    • betäubender (überlauter, unerträglicher) Lärm
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 ein betäubender Duft

Synonyme zu betäuben

  • einschläfern, gefühllos machen, in Narkose versetzen, schmerzunempfindlich machen

Herkunft

mittelhochdeutsch betouben, eigentlich = taub machen, zu taub

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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