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Zin­no­ber, der

Wortart: Substantiv, maskulin
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Rechtschreibung

Worttrennung: Zin|no|ber

Bedeutungsübersicht

  1. (Mineralogie) [hell]rotes, schwarzes oder bleigraues, Quecksilber enthaltendes Mineral
    1. leuchtend gelblich rote Farbe
    2. leuchtend gelblich roter Farbton
    1. (salopp abwertend) wertloses Zeug
    2. (salopp abwertend) Unsinn, dummes Zeug

Synonyme zu Zinnober

Blödsinn, Dreck, Fez, Firlefanz, Gerümpel, Hokuspokus, Käse, Klimbim, Kokolores, Kram, Larifari, Mist, Nonsens, Plunder, Quatsch, Scheiße, Schmarren, Schmu, Schrott, Stuss, Tand, Tinnef, Trödel, Unding, Unfug, Unsinn

Aussprache

Betonung: Zinnober

Herkunft

mittelhochdeutsch zinober < altfranzösisch cenobre < lateinisch cinnabari(s) < griechisch kinnábari(s)

Grammatik

der Zinnober; Genitiv: des Zinnobers, Plural: die Zinnober

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. [hell]rotes, schwarzes oder bleigraues, Quecksilber enthaltendes Mineral

    Gebrauch

    Mineralogie
    1. leuchtend gelblich rote Farbe (1c)

      Grammatik

      ohne Plural; österreichisch: das Zinnober; Genitiv: des Zinnobers
    2. leuchtend gelblich roter Farbton

      Grammatik

      ohne Plural; österreichisch: das Zinnober; Genitiv: des Zinnobers
    1. wertloses Zeug

      Grammatik

      ohne Plural

      Herkunft

      Herkunft ungeklärt

      Gebrauch

      salopp abwertend

      Beispiel

      wirf doch den ganzen Zinnober weg!
    2. Unsinn, dummes Zeug

      Grammatik

      ohne Plural

      Herkunft

      Herkunft ungeklärt

      Gebrauch

      salopp abwertend

      Beispiel

      rede nicht solchen Zinnober

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