Streich, der

Wortart:
Substantiv, maskulin
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
Streich
Lautschrift
[ʃtraɪ̯ç]

Rechtschreibung

Worttrennung
Streich

Bedeutungen (2)

  1. Schlag, Hieb
    Gebrauch
    gehoben
    Beispiele
    • ein leichter Streich
    • einen Streich gegen jemanden führen
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • auf einen Streich (veraltend: gleichzeitig, auf einmal; zu Streich in der alten Bedeutung „Schlag; [Fecht]hieb“)
    • [mit etwas] zu Streich kommen (veraltend, noch landschaftlich: mit etwas zurechtkommen, Erfolg haben; zu Streich in der alten Bedeutung „Schlag“, hier im Sinne von „Zuschlag“ bei einer Versteigerung)
    • von einem/vom ersten Streiche fällt keine Eiche (jedes Ding braucht seine Zeit)
  2. meist aus Übermut, Mutwillen, Spaß ausgeführte Handlung, mit der andere geneckt, getäuscht, hereingelegt werden
    Beispiele
    • ein übermütiger, lustiger, dummer Streich
    • tolle Streiche ausführen, verüben, vollführen
    • einen Streich aushecken
    • zu albernen, verrückten Streichen aufgelegt sein
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • jemandem einen Streich spielen (1. jemanden mit einem Streich necken, hereinlegen: die Kinder haben dem Lehrer einen Streich gespielt. 2. jemandem übel mitspielen, ihn täuschen, narren, im Stich lassen: mein Gedächtnis, das Schicksal hat mir einen Streich gespielt.)

Herkunft

mittelhochdeutsch streich, zu streichen in dessen veralteter Bedeutung „schlagen“

Duden-Mentor

Die Duden-Bücherwelt  

Noch Fragen?