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Schrul­le, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Schrul|le

Bedeutungsübersicht

  1. seltsame, wunderlich anmutende Eigenart, Angewohnheit, die zum Wesenszug eines Menschen geworden ist
  2. (salopp abwertend) ältere, schrullige Frau

Synonyme zu Schrulle

Aussprache

Betonung: Schrụlle
Lautschrift: [ˈʃrʊlə]

Herkunft

im 18. Jahrhundert aus dem niederdeutschen Plural Schrullen = tolle Einfälle < mittelniederdeutsch schrul, schrol = verrückte Laune; Groll, verwandt mit älter niederländisch schrolle = brummen; schimpfen, lautmalend

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Schrulledie Schrullen
Genitivder Schrulleder Schrullen
Dativder Schrulleden Schrullen
Akkusativdie Schrulledie Schrullen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. seltsame, wunderlich anmutende Eigenart, Angewohnheit, die zum Wesenszug eines Menschen geworden ist

    Beispiel

    sie hat den Kopf voller Schrullen
  2. ältere, schrullige Frau

    Gebrauch

    salopp abwertend

    Beispiel

    das ist vielleicht eine alte Schrulle!

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