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Ruck, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Ruck
Beispiel: mit einem Ruck

Bedeutungsübersicht

kurze Bewegung, die abrupt, stoßartig einsetzt oder aufhört

Beispiele

  • ein Ruck am Zügel
  • ein jäher Ruck mit dem Kopf
  • plötzlich gab es einen Ruck
  • mit einem Ruck riss ich mich los, hob er die schwere Kiste hoch
  • ohne den geringsten Ruck anfahren
  • <in übertragener Bedeutung>: (selten) einer Sache einen Ruck geben (sie vorantreiben)
  • <in übertragener Bedeutung>: es gab ihr einen inneren Ruck (traf sie innerlich)
  • <in übertragener Bedeutung>: wir fuhren in einem Ruck (umgangssprachlich; ohne Halt) durch
  • <in übertragener Bedeutung>: bei den Wahlen gab es einen Ruck nach links (einen erheblichen Zuwachs an Stimmen (6a) für die linken Parteien)

Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

sich <Dativ> [innerlich] einen Ruck geben (umgangssprachlich: sich überwinden, etwas zu tun, wogegen bestimmte Widerstände bestehen)

Synonyme zu Ruck

Anstoß, heftiger Schlag/Stoß; (umgangssprachlich) Schubs, Stups, Stupser
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Aussprache

Betonung: Rụck 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch ruc, althochdeutsch rucch, zu rücken

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Ruckdie Rucke
Genitivdes Ruckes, Rucksder Rucke
Dativdem Ruckden Rucken
Akkusativden Ruckdie Rucke
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