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Ra­chen, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Ra|chen

Bedeutungsübersicht

  1. (bei Säugetier und Mensch) hinter der Mundhöhle gelegener, erweiterter Teil des Schlundes
  2. großes, geöffnetes Maul besonders eines Raubtieres

Synonyme zu Rachen

Gurgel, Hals, Kehle, Rachenraum, Schlund; (westmitteldeutsch) Strosse; (Medizin) Pharynx
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Aussprache

Betonung: Rạchen 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch rache, althochdeutsch rahho, ursprünglich lautmalend

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Rachendie Rachen
Genitivdes Rachensder Rachen
Dativdem Rachenden Rachen
Akkusativden Rachendie Rachen
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. (bei Säugetier und Mensch) hinter der Mundhöhle gelegener, erweiterter Teil des Schlundes

    Beispiele

    • der Rachen ist gerötet
    • dem Kranken den Rachen pinseln
    • eine Entzündung des Rachens
  2. großes, geöffnetes Maul besonders eines Raubtieres

    Beispiele

    • der aufgerissene Rachen eines Löwen
    • <in übertragener Bedeutung>: der Rachen (gehoben; der tiefe Abgrund) der Hölle

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • jemandem den Rachen stopfen (salopp: 1. jemanden zum Schweigen bringen. 2. jemandem, der unersättlich scheint, etwas geben, überlassen, um ihn [fürs Erste] zufriedenzustellen.)
    • den Rachen nicht voll [genug] kriegen [können] (salopp; Hals 2)
    • jemandem etwas aus dem Rachen reißen (salopp: jemandem etwas entreißen, entwinden; etwas vor jemandem noch retten)
    • jemandem etwas in den Rachen werfen/schmeißen (salopp: jemandem, der unersättlich ist, etwas überlassen, um ihn zufriedenzustellen)

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