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Ohn­macht, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Ohn|macht

Bedeutungsübersicht

  1. vorübergehende Bewusstlosigkeit; das Ohnmächtigsein
  2. Schwäche, Machtlosigkeit, Unmöglichkeit zu handeln

Synonyme zu Ohnmacht

Aussprache

Betonung: Ohnmacht🔉

Herkunft

unter Anlehnung an »ohne« zu mittelhochdeutsch, althochdeutsch āmaht, zu mittelhochdeutsch, althochdeutsch ā- = fort, weg und Macht

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Ohnmachtdie Ohnmachten
Genitivder Ohnmachtder Ohnmachten
Dativder Ohnmachtden Ohnmachten
Akkusativdie Ohnmachtdie Ohnmachten

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Ohnmacht - In Ohnmacht gefallener Mann
    In Ohnmacht gefallener Mann - © Dron - Fotolia.com
    vorübergehende Bewusstlosigkeit; das Ohnmächtigsein

    Beispiele

    • eine tiefe, schwere Ohnmacht
    • eine plötzliche Ohnmacht befiel, überkam sie
    • in tiefer Ohnmacht liegen
    • aus der Ohnmacht erwachen
    • in Ohnmacht fallen, sinken (ohnmächtig werden)

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    aus einer Ohnmacht in die andere fallen (umgangssprachlich scherzhaft: sich ständig aufs Neue entsetzen [und sehr aufgebracht sein])
  2. Schwäche, Machtlosigkeit, Unmöglichkeit zu handeln

    Beispiele

    • die wirtschaftliche Ohnmacht eines Landes
    • er erkannte seine Ohnmacht gegenüber dem Staat

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