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Mil­de, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Mil|de

Bedeutungsübersicht

    1. das Mildesein; Güte
    2. verzeihendes Verständnis; Nachsicht
    1. ausgeglichene, keine extremen Temperaturen aufweisende Beschaffenheit
    2. durch das Fehlen greller Kontraste gekennzeichnete Art
  1. (besonders von alkoholischen Getränken o. Ä.) milder Geschmack oder Geruch
  2. (veraltend) aus Barmherzigkeit geübte Wohltätigkeit

Synonyme zu Milde

Entgegenkommen, Güte, Menschlichkeit, Nachsicht, Toleranz, Verständnis, Wohlwollen; (gehoben) Barmherzigkeit; (bildungssprachlich) Humanität

Aussprache

Betonung: Mịlde

Herkunft

mittelhochdeutsch milde, althochdeutsch mildī

Grammatik

 Singular
Nominativdie Milde
Genitivder Milde
Dativder Milde
Akkusativdie Milde

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. das Mildesein (1a); Güte

      Beispiele

      • die Milde der Richterin
      • Milde walten lassen
    2. verzeihendes Verständnis; Nachsicht

      Beispiele

      • hier ist Milde am Platz
      • deine Milde gegen ihn war nicht angebracht
    1. ausgeglichene, keine extremen Temperaturen aufweisende Beschaffenheit

      Beispiel

      die Milde des Klimas
    2. durch das Fehlen greller Kontraste gekennzeichnete Art

      Beispiel

      die Milde des Abendlichts
  1. (besonders von alkoholischen Getränken o. Ä.) milder (3a) Geschmack oder Geruch

    Beispiel

    ein Kognak von besonderer Milde
  2. aus Barmherzigkeit geübte Wohltätigkeit

    Gebrauch

    veraltend

    Beispiel

    jemandes Milde gegen die Armen

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