Gro­schen, der

Wortart:
Substantiv, maskulin
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉Groschen

Rechtschreibung

Worttrennung
Gro|schen

Bedeutungen (3)

  1. Untereinheit der Währungseinheit von Österreich vor Einführung von Euro und Cent (100 Groschen = 1 Schilling)
    Zeichen
    g
  2. Zehnpfennigstück in der Bundesrepublik Deutschland vor der Einführung von Euro und Cent
    Gebrauch
    umgangssprachlich
    Beispiele
    • zwei Groschen zum Telefonieren einwerfen
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 die Vorstellung war keinen Groschen wert (umgangssprachlich; war miserabel)
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 er hat nicht für 'n Groschen (nicht den geringsten) Verstand
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • der Groschen fällt [bei jemandem] (umgangssprachlich: jemand versteht, begreift endlich etwas: jetzt ist auch bei ihr der Groschen gefallen!; bei einem Warenautomaten wird durch Herabfallen der eingeworfenen Münze der Mechanismus ausgelöst, der die Ware freigibt)
    • der Groschen fällt bei jemandem pfennigweise (umgangssprachlich: jemand ist ziemlich begriffsstutzig, begreift nur langsam)
  3. alte europäische Silbermünze
    Gebrauch
    Geschichte

Herkunft

älter: grosch(e), mittelhochdeutsch grosse < mittellateinisch (denarius) grossus = Dickpfennig, zu lateinisch grossus = dick

Grammatik

Singular Plural
Nominativ der Groschen die Groschen
Genitiv des Groschens der Groschen
Dativ dem Groschen den Groschen
Akkusativ den Groschen die Groschen

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