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Ba­nau­se, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Gebrauch: abwertend
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Ba|nau|se

Bedeutungsübersicht

Mensch mit unzulänglichen, flachen, spießigen Ansichten in geistigen oder künstlerischen Dingen; Mensch ohne Kunstverständnis und ohne feineren Lebensstil

Beispiel

er ist ein entsetzlicher Banause

Synonyme zu Banause und Banausin

(österreichisch umgangssprachlich) Sumper, Sumperin; (spöttisch) Hinterwäldler, Hinterwäldlerin; (abwertend, oft scherzhaft) Kulturbanause, Kulturbanausin; (abwertend) Barbar, Barbarin, Kulturbarbar, Kulturbarbarin, Kunstbanause, Kunstbanausin, Kunstbarbar, Kunstbarbarin, Primitivling, Prolet, Proletin, Spießbürger, Spießbürgerin; (bildungssprachlich abwertend) Ignorant, Ignorantin, Philister, Philisterin; (umgangssprachlich abwertend) Spießer, Spießerin

Aussprache

Betonung: Banause
Lautschrift: [baˈnaʊ̯zə] 🔉

Herkunft

griechisch bánausos = Handwerker, gemein, niedrig

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Banausedie Banausen
Genitivdes Banausender Banausen
Dativdem Banausenden Banausen
Akkusativden Banausendie Banausen

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