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Am­men­mär­chen, das

Wortart: Substantiv, Neutrum
Gebrauch: abwertend
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Am|men|mär|chen

Bedeutungsübersicht

  1. unwahre, erfundene Geschichte, die für einen naiven, leichtgläubigen Zuhörer gedacht ist
  2. weitverbreitete Ansicht oder Lehrmeinung [über die Welt bzw. Menschen], die aus Sicht des Sprechers, der Sprecherin mittlerweile widerlegt ist

Synonyme zu Ammenmärchen

Erfindung, Fabel, Jägerlatein, Legende, Lügengeschichte, Münchhaus[en]iade; (gehoben) Erdichtung; (bildungssprachlich) Fiktion; (umgangssprachlich) Flunkerei; (abwertend) Hirngespinst

Aussprache

Betonung: Ạmmenmärchen

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdas Ammenmärchendie Ammenmärchen
Genitivdes Ammenmärchensder Ammenmärchen
Dativdem Ammenmärchenden Ammenmärchen
Akkusativdas Ammenmärchendie Ammenmärchen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. unwahre, erfundene Geschichte, die für einen naiven, leichtgläubigen Zuhörer gedacht ist
  2. weitverbreitete Ansicht oder Lehrmeinung [über die Welt bzw. Menschen], die aus Sicht des Sprechers, der Sprecherin mittlerweile widerlegt ist

    Beispiel

    ein Ammenmärchen über das Stillen erzählen

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