ver­zet­teln

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
verzetteln
Lautschrift
[fɛɐ̯ˈtsɛtl̩n]
Wort mit gleicher Schreibung
verzetteln (schwaches Verb)

Rechtschreibung

Worttrennung
ver|zet|teln
Beispiel
sich verzetteln (sich mit zu vielen Dingen beschäftigen)

Bedeutungen (2)

    1. planlos und unnütz für vielerlei Kleinigkeiten verbrauchen, mit vielerlei Unwichtigem verbringen
      Beispiele
      • seine Kraft, Zeit [an, mit etwas] verzetteln
      • sein Geld verzetteln
    2. sich mit zu vielem [Nebensächlichem] beschäftigen, aufhalten und dadurch nichts richtig, ganz tun oder nicht zu dem eigentlich Wichtigen kommen
      Grammatik
      sich verzetteln
      Beispiele
      • du verzettelst dich zu sehr
      • sich in/mit seinen Liebhabereien verzetteln
  1. zum Trocknen ausbreiten, ausstreuen
    Gebrauch
    süddeutsch, schweizerisch
    Beispiel
    • Heu, Stroh verzetteln

Synonyme zu verzetteln

  • den Überblick/die Übersicht verlieren, sich mit Nebensächlichkeiten aufhalten, sich verlieren; (umgangssprachlich) hängen bleiben

Herkunft

Iterativbildung zu mittelhochdeutsch verzetten = aus-, verstreuen, verlieren, zu: zetten = (ver-, aus)streuen, vereinzelt fallen lassen, althochdeutsch zetten = ausbreiten; vgl. Zettel

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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