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ver­stei­gen

Wortart: starkes Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ver|stei|gen
Beispiele: er hatte sich in den Bergen verstiegen; du verstiegst dich zu übertriebenen Forderungen (gehoben)

Bedeutungsübersicht

  1. sich beim Bergsteigen, beim Klettern in den Bergen o. Ä. verirren
  2. die Vermessenheit, Kühnheit, Dreistigkeit haben, etwas zu tun oder zu denken, was über das normale Maß hinausgeht; sich etwas zu tun oder zu denken erlauben, was kühn, gewagt, unerwartet ist

Synonyme zu versteigen

  • in eine falsche Richtung gehen, sich verirren, sich verlaufen, vom Weg abkommen; (gehoben) fehlgehen, irregehen, vom Weg abirren
  • sich anmaßen, die Dreistigkeit/Frechheit/Kühnheit besitzen, die Stirn haben, sich erlauben, geltend machen, in Anspruch nehmen, sich nicht scheuen, nicht zurückschrecken, sich unterstehen, wagen; (gehoben) sich erdreisten, sich erfrechen, sich erkühnen, sich vermessen; (gehoben abwertend) sich nicht entblöden; (umgangssprachlich) sich herausnehmen, sich leisten; (veraltend) sich erkecken

Aussprache

Betonung: versteigen

Grammatik

sich versteigen; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. sich beim Bergsteigen, beim Klettern in den Bergen o. Ä. verirren
  2. die Vermessenheit, Kühnheit, Dreistigkeit haben, etwas zu tun oder zu denken, was über das normale Maß hinausgeht; sich etwas zu tun oder zu denken erlauben (3a), was kühn, gewagt, unerwartet ist

    Beispiel

    einmal hat er sich sogar zu einem gotteslästerlichen Fluch verstiegen

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