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stän­kern

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: umgangssprachlich abwertend
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: stän|kern
Beispiel: ich stänkere

Bedeutungsübersicht

  1. mit jemandem, etwas nicht einverstanden sein und daher – mehr auf versteckte, nicht offene Art – gegen ihn, dagegen opponieren
  2. die Luft mit Gestank verpesten

Synonyme zu stänkern

aufhetzen, aufwiegeln, Stimmung machen; (österreichisch) hussen; (umgangssprachlich) am Zeug flicken, herumnörgeln, herziehen über, kein gutes Haar lassen; (salopp) pesten; (derb) sich das Maul zerreißen; (abwertend) agitieren, hetzen, lästern; (umgangssprachlich abwertend) herumstänkern

Aussprache

Betonung: stạ̈nkern 🔉

Herkunft

eigentlich = Gestank machen, Weiterbildung von mittelhochdeutsch stenken, althochdeutsch stenchen = stinken machen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. mit jemandem, etwas nicht einverstanden sein und daher – mehr auf versteckte, nicht offene Art – gegen ihn, dagegen opponieren

    Beispiele

    • mit jemandem stänkern
    • sie stänkert im Betrieb [gegen den Chef]
  2. die Luft mit Gestank verpesten

    Beispiel

    mit billigen Zigarren stänkern

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