schlup­fen

Wortart INFO
schwaches Verb
Gebrauch INFO
schweizerisch veraltet, süddeutsch, österreichisch
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
schlup|fen
Verwandte Form
schlüpfen

Bedeutungen (3)

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  1. sich gewandt und schnell [gleitend, durch eine Öffnung] in eine bestimmte Richtung bewegen
    Beispiele
    • durch den Zaun, unter die Decke schlupfen
    • die Maus schlüpfte aus dem Loch
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 die nasse Seife schlüpft (gleitet) mir aus der Hand
  2. etwas schnell, besonders mit gleitenden, geschmeidigen Bewegungen an-, aus-, überziehen
    Beispiele
    • in die Schuhe schlupfen
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 in die Rolle eines anderen schlupfen (die Rolle eines anderen geschickt übernehmen und sie ganz ausfüllen)
  3. sich aus dem Ei, der Puppe, der Larve herauslösen; ausschlüpfen, auskriechen
    Beispiel
    • das Küken ist [aus dem Ei] geschlüpft

Synonyme zu schlupfen

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Herkunft

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mittelhochdeutsch slüpfen, slupfen, althochdeutsch slupfen, Intensivbildung zu schliefen

Grammatik

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schwaches Verb; Perfektbildung mit „ist“

Präsens

IndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich schlupfeich schlupfe
du schlupfstdu schlupfest schlupf, schlupfe!
er/sie/es schlupfter/sie/es schlupfe
Pluralwir schlupfenwir schlupfen
ihr schlupftihr schlupfet schlupft!
sie schlupfensie schlupfen

Präteritum

IndikativKonjunktiv II
Singularich schlupfteich schlupfte
du schlupftestdu schlupftest
er/sie/es schlupfteer/sie/es schlupfte
Pluralwir schlupftenwir schlupften
ihr schlupftetihr schlupftet
sie schlupftensie schlupften
Partizip I schlupfend
Partizip II geschlupft
Infinitiv mit zu zu schlupfen

Aussprache

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Betonung
schlupfen