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schlie­fen

Wortart: starkes Verb
Häufigkeit: ▯▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: schlie|fen
Beispiele: du schloffst; du schlöffest; geschloffen; schlief[e]!

Bedeutungsübersicht

  1. (süddeutsch, österreichisch) schlüpfen
  2. (Jägersprache) (von Erdhunden, Frettchen) in einen Bau kriechen

Synonyme zu schliefen

schlüpfen, wischen

Aussprache

Betonung: schliefen

Herkunft

mittelhochdeutsch slifen, althochdeutsch sliofan; vgl. schlüpfen

Grammatik

starkes Verb; schloff, ist geschloffen
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich schliefeich schliefe 
 du schliefstdu schliefest schlief, schliefe!
 er/sie/es schliefter/sie/es schliefe 
Pluralwir schliefenwir schliefen 
 ihr schlieftihr schliefet 
 sie schliefensie schliefen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich schloffich schlöffe
 du schloffstdu schlöffest, schlöffst
 er/sie/es schloffer/sie/es schlöffe
Pluralwir schloffenwir schlöffen
 ihr schlofftihr schlöffet, schlöfft
 sie schloffensie schlöffen
Partizip I schliefend
Partizip II geschloffen
Infinitiv mit zu zu schliefen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. schlüpfen

    Gebrauch

    süddeutsch, österreichisch

    Beispiel

    in die Hose schliefen
  2. (von Erdhunden, Frettchen) in einen Bau kriechen

    Gebrauch

    Jägersprache

    Beispiel

    den Erdhund [in den Dachsbau] schliefen lassen

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