krumm

Wortart:
Adjektiv
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
krumm
Lautschrift
🔉[krʊm]

Rechtschreibung

Worttrennung
krumm

krum|mer, krumms|te, landschaftlich auch krüm|mer, krümms|te

Schreibung in Verbindung mit Verben D 56:

  • krumm dasitzen
  • etwas krumm biegen oder krummbiegen
  • das Knie krumm machen oder krummmachen
  • keinen Finger krumm machen oder krummmachen (nichts tun, nicht helfen)
  • krumm (gekrümmt) gehen; aber die Sache darf nicht krummgehen (umgangssprachlich für misslingen)

Vgl. auch: krummlachen, krummlegen, krummnehmen

Bedeutungen (2)

  1. in seinem Wuchs, seiner Form nicht gerade, sondern eine oder mehrere bogenförmige Abweichungen aufweisend
    Beispiele
    • eine krumme Linie, Nase
    • ein krummer Schnabel, Nagel
    • krumme Beine
    • sie, ihr Rücken ist mit den Jahren ganz krumm geworden
    • krumm dasitzen
    • er konnte das Knie nicht krumm machen
    • einen Draht krumm biegen
    • jemanden krumm und lahm schlagen (zusammenschlagen, heftig schlagen)
  2. unrechtmäßig, unter Anwendung unerlaubter Mittel
    Gebrauch
    umgangssprachlich
    Beispiele
    • krumme Sachen
    • etwas auf die krumme Tour versuchen

Herkunft

mittelhochdeutsch krump, althochdeutsch chrump, verwandt mit Kringel

Grammatik

Adjektiv; Steigerungsformen: -er, -ste, landschaftlich: krümmer, krümmste

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