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drän­geln

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: umgangssprachlich
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: drän|geln
Beispiel: ich dräng[e]le

Bedeutungsübersicht

    1. (in einer Menge) andere ungeduldig vorwärts- oder zur Seite schieben, um möglichst schnell irgendwohin zu gelangen, an die Reihe zu kommen
    2. durch rücksichtsloses, ungeduldiges Drängen und Schieben in einer Menge jemanden, sich an eine bestimmte Stelle schaffen
  1. jemanden ungeduldig zu etwas zu bewegen suchen

Synonyme zu drängeln

sich drücken, sich schieben, sich zusammendrängen; (landschaftlich) sich knubbeln; (bayrisch, österreichisch umgangssprachlich) sich wuzeln

Aussprache

Betonung: drạ̈ngeln🔉

Herkunft

zu drängen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. (in einer Menge) andere ungeduldig vorwärts- oder zur Seite schieben, um möglichst schnell irgendwohin zu gelangen, an die Reihe zu kommen

      Beispiel

      du brauchst nicht zu drängeln, du kommst doch nicht eher dran
    2. durch rücksichtsloses, ungeduldiges Drängen und Schieben in einer Menge jemanden, sich an eine bestimmte Stelle schaffen

      Beispiel

      sich an jemandes Seite nach vorn drängeln
  1. jemanden ungeduldig zu etwas zu bewegen suchen

    Beispiel

    so lange drängeln, bis der andere nachgibt

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