ban­ge, bang

Wortart:
Adjektiv
Aussprache:
Betonung
🔉bange
bang

Rechtschreibung

Worttrennung
ban|ge, bang
  • banger und bänger; am bangs|ten und am bängs|ten D 74

Kleinschreibung:

  • mir ist angst und bang[e]; ihm wird ganz bang D 70

Großschreibung:

  • er hat keine Bange; nur keine Bange!
  • sie hat mir ganz schön Bange gemacht; jemandem Angst und Bange machen
  • das Bangemachen D 82; Bangemachen oder Bange machen gilt nicht

Bedeutung

von ängstlicher Beklommenheit erfüllt; voll Angst, Furcht, Sorge

Beispiele
  • bange Minuten
  • banges Schweigen
  • in banger Erwartung, Sorge
  • jemandem ist, wird bange [zumute, ums Herz]
  • jemandem wird bang und bänger
  • (landschaftlich) bange sein (Angst, Bedenken haben [etwas zu tun])
  • (landschaftlich) bange um jemanden sein (sich um jemanden sorgen)
  • (landschaftlich) bange vor jemandem, etwas sein (Angst vor jemandem, etwas haben)

Herkunft

mittelhochdeutsch, (mitteldeutsch), mittelniederdeutsch bange (Adverb), mitteldeutsche und niederdeutsche Form von mittelhochdeutsch ange, althochdeutsch ango, altes Adverb von eng, eigentlich = beengt

Grammatik

Adjektiv; Steigerungsformen: banger, bangste; auch: bänger, bängste

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