Stol­len, der

Wortart:
Substantiv, maskulin
Aussprache:
Betonung
🔉Stollen

Rechtschreibung

Worttrennung
Stol|len

Bedeutungen (4)

  1. länglich geformtes Gebäck aus Hefeteig mit Rosinen, Mandeln, Zitronat und Gewürzen oder mit einer Füllung aus Marzipan, Mohn o. Ä., das für die Weihnachtszeit gebacken wird
    Stollen
    © MEV Verlag, Augsburg
    Beispiel
    • einen Stollen backen
    1. unterirdischer Gang
      Beispiele
      • einen Stollen anlegen, ausmauern
      • einen Stollen in den Fels treiben
    2. leicht ansteigender, von einem Hang in den Berg vorgetriebener Grubenbau
      Herkunft
      schon mittelhochdeutsch, vielleicht nach der Abstützung mit Pfosten
      Gebrauch
      Bergbau
    1. hochstehender, zapfenförmiger Teil des Hufeisens, der ein Ausgleiten verhindern soll
    2. rundes Klötzchen, stöpselförmiger Teil aus Leichtmetall, Leder o. Ä. an der Sohle von Sportschuhen, der ein Ausgleiten verhindern soll
      Beispiele
      • neue Stollen einschrauben
      • die Stollen wechseln
      • Schuhe mit Stollen
  2. (im Meistersang) eine der beiden gleich gebauten Strophen des Aufgesangs
    Herkunft
    die zweite Hälfte „stützt“ den Abgesang
    Gebrauch
    Verslehre

Herkunft

Stolle

Grammatik

Singular Plural
Nominativ der Stollen die Stollen
Genitiv des Stollens der Stollen
Dativ dem Stollen den Stollen
Akkusativ den Stollen die Stollen

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