Schin­ken, der

Wortart INFO
Substantiv, maskulin
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
Schin|ken

Bedeutungen (3)

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  1. [Hinter]keule eines Schlachttieres, besonders vom Schwein, die geräuchert oder gekocht gegessen wird
    Schinken
    © MEV Verlag, Augsburg
    Beispiele
    • gekochter, roher Schinken
    • [ein Pfund] Schwarzwälder Schinken
    • eine Scheibe Schinken
  2. Oberschenkel; Gesäßbacken
    Gebrauch
    salopp
    1. großes, dickes Buch
      Schinken - Ein alter Schinken
      Ein alter Schinken - © Bibliographisches Institut, Berlin
      Herkunft
      aus der Studentensprache; ursprünglich = dickes, in Schweinsleder gebundenes Buch
      Beispiel
      • ein alter Schinken
    2. großes Gemälde [von geringem künstlerischem Wert]
      Herkunft
      aus der Studentensprache; ursprünglich = dickes, in Schweinsleder gebundenes Buch
      Gebrauch
      umgangssprachlich abwertend, umgangssprachlich scherzhaft
    3. umfangreiches [älteres] Bühnenstück, aufwendiger Film [von geringem künstlerischem Wert]
      Herkunft
      aus der Studentensprache; ursprünglich = dickes, in Schweinsleder gebundenes Buch
      Gebrauch
      umgangssprachlich abwertend, umgangssprachlich scherzhaft

Synonyme zu Schinken

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  • [Hinter]keule; (schweizerisch umgangssprachlich) Hamme
  • dickes Buch; (umgangssprachlich) Schmöker, Wälzer; (umgangssprachlich, oft abwertend) Schwarte

Herkunft

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mittelhochdeutsch schinke, althochdeutsch scinco = Knochenröhre, Schenkel, zu einem Adjektiv mit der Bedeutung „schief, krumm“ und eigentlich = krummer Körperteil

Grammatik

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SingularPlural
Nominativder Schinkendie Schinken
Genitivdes Schinkensder Schinken
Dativdem Schinkenden Schinken
Akkusativden Schinkendie Schinken

Wussten Sie schon?

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  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Aussprache

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Betonung
🔉Schinken